Loader
Freitagsgebet 08.12.2023 - نماز جمعه

Bericht zum Freitagsgebet vom 08.12.2023

Das Freitagsgebet dieser Woche vom 08.12.2023 fand in der Imam-Ali-Moschee (a.s.) des Zentrums der islamischen Kultur Frankfurt e.V. im Beisein einer Gruppe betender Gläubiger unter der Leitung von Dr. Scheich Haider Al-Saedi statt.

Er führte die Diskussionen der vorangegangenen Sitzung fort und gab jungen Menschen Ratschläge zu Traditionen. Er erläuterte die Frage des Verantwortungsbewusstseins und sagte: „Ein junger Mensch muss seine Verantwortung gegenüber sich selbst, der Zukunft, seinen Verwandten, seinen Mitmenschen und seiner Religion annehmen. Verantwortungsbewusst zu sein bedeutet, die Konsequenzen von allem, was wir tun oder unterlassen, zu berücksichtigen. Verantwortung ist eine der notwendigen Aufgaben, die dazu beitragen, die Persönlichkeit eines Menschen zu entwickeln und ihn in eine positive Richtung zu lenken. Junge Menschen übernehmen möglicherweise aufgrund einiger Faktoren weniger Verantwortung, darunter Abhängigkeit von anderen, Faulheit und Aufschub, geringes Selbstvertrauen, Angst vor dem Scheitern sowie unangemessener Spaß und Freiheit im Leben.

Der Redner des Freitagsgebets dieser Woche in Frankfurt betrachtete zu Beginn der zweiten Predigt, nachdem er sich selbst und anderen Gläubigen zur Einhaltung der Gottesfrömmigkeit geraten hatte, die Gottesfurcht als einen Faktor zur Stärkung der menschlichen Verantwortung und sagte: „Wer Gott fürchtet, hat ein hohes Maß an Selbstbeherrschung, und durch diese Selbstbeherrschung entsteht ein Verantwortungsgefühl, weil sich in diesem Fall ein Mensch als Teil der Schöpfung Gottes sieht. Da ein frommer Mensch Gott gegenüber sehr vorsichtig ist, ist er nicht von anderen abhängig. Ein weiterer Effekt der Frömmigkeit besteht darin, dass das Leben gottesfürchtiger und frommer Menschen aktiv ist. Sie verfügen außerdem über ein hohes Selbstvertrauen und Willenskraft. Darüber hinaus versucht ein frommer Mensch seine Arbeit immer pünktlich zu erledigen und verschiebt sie nicht auf den nächsten Tag. Auch die Unterhaltung steht nicht auf dem Programm. Erholung ist nicht nur erlaubt, sondern manchmal auch notwendig und obligatorisch. Es ist wichtig, dass es in Maßen geschieht. In den Überlieferungen heißt es, dass ein Gläubiger seinen Tag in Zeiteinheiten einteilen sollte, einen Teil für den Gottesdienst, einen Teil für die Arbeit, einen Teil für die Familie und einen Teil für erlaubte Vergnügungen.”

No Comments

Post A Comment