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Freitagsgebet 19.01.2024 - نماز جمعه

Bericht zum Freitagsgebet vom 19.01.2024

Das Freitagsgebet dieser Woche vom 19.01.2024 wurde in der Imam-Ali-Moschee (a.s.) des Zentrums der islamischen Kultur Frankfurt e.V. unter der Leitung von Scheich Mahmoud Khalilzadeh abgehalten.

Er setzte das Thema der Predigt der vergangenen Woche, also die Beschreibung göttlicher Namen, fort und erklärte den gesegneten Namen „Al-Raqib“ und sagte: „Das Wort „Raqib“, von „raqaba“, bedeutet dauerhafter Schutz von jemandem oder etwas, im Sinne, dass man alle Eigenschaften dieser Person oder diesem Obejkt kennt. Das Wort „Raqib“ bedeutet, als einer der Namen Gottes, dass Gott seine Schöpfungen nicht vernachlässigt und dass er der Wächter ist, vor dem nichts verborgen bleibt. Dieser Name ist Gott nicht vorbehalten und wurde auch für Engel und Menschen verwendet. Aber die Bedeutung, die wir aus diesem Namen für Gott, dem Erhabenen, verstehen, unterscheidet sich von der Bedeutung, die für Mensch oder Engel verwendet wird.

Die Verwendung des Namens “al-Raqib” für Gott bedeutet nicht, dass Gott nichts über die äußeren oder inneren Handlungen des Menschen weiß und sich nicht um den Menschen kümmert. Die Bedeutung des Namens für den erhabenen Gott besteht darin, dass der erhabene Gott Kenntnis und Bewusstsein über alle sichtbaren und verborgenen Geschöpfe hat, insbesondere über den Menschen und dessen, was er denkt und tut und Kenntnis von allen seinenen offentsichtlichen und verborgenen Eigenschaften hat und nichts von den Zuständen und Handlungen der Menschen ihm verborgen bleibt. Die Anforderung an diesem Namen besteht darin, dass dieses Wissen und Bewusstsein auch dauerhaft ist und alle Momente des menschlichen Lebens umfasst.” Der Prediger des Freitagsgebets in Frankfurt wies auf unseren Anteil und Nutzen an diesem gesegneten Namen hin und fügte hinzu: „Unser erster Nutzen aus diesem gesegneten Namen besteht darin, zu wissen, dass der erhabene Gott sich in jedem Zustand und zu jeder Zeit unseres Inneren und Äußeren bewusst ist und dass wir uns immer in der Gegenwart Gottes befinden. Er verwies dann auf die beiden Anlässe der Geburt von Imam Javad (a.s.) und der Geburt von Amirul Momineen Ali (a.s.) und fügte hinzu: „Hazrat Ali (a.s.) hatte nicht nur ein bedeutungsvolles und ewiges Leben, sondern seine Geburt wurde auch von Wundern begleitet, die die Geburt eines der größten Männer der Geschichte anzeigten. Einer der wichtigen Punkte seines Lebens ist auch, dass er der erste muslimische Mensch war, der an den Propheten glaubte und ihn immer begleitete. Es gibt von Hazrat Ali (a.s.), als perfekten Menschen und Mann mit moralischen Tugenden, eine Sammlung von Hadithen über die Berechnung des Selbst. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass jeder, der die Absicht hat, sich selbst zu verbessern, ihnen Beachtung schenken wird. Selbst-Berechnung bedeutet, dass ein Mensch jeden Tag und jede Nacht eine Zeit festlegt, sich selbst reflektiert und seinen Gehorsam und Ungehorsam prüft. Wenn er sich selbst für schuldig befunden hat, sollte er sich selbst dafür verantwortlich machen, und wenn er sich auf dem Weg der Selbstbeherrschung befindet, sollte er dafür dankbar sein. Scheich Mahmoud Khalilzadeh wies darauf hin, dass die Gelehrten die Menschen anhand von Hadithen in drei Gruppen einteilen und fügte hinzu: „Die erste Gruppe sind diejenigen Menschen, die unter dem Alltag leiden, im Leben stecken bleiben und wiederholende Handlungen ausführen. Und moralisch machen sie keinen Fortschritt. Dies sind diejenigen, die weder Fortschritte noch Rückschritte machen. Die zweite Gruppe sind diejenigen, die Rückschritte machen und deren Morgen schlimmer ist als ihr Heute, und sie sich daher moralisch auf einer niedrigeren Stufe befinden. Diese Gruppe berechnet ihre Handlungen nie und ihr Leben basiert nicht auf Vernunft, sondern auf sinnlichen Wünschen. Die dritte Gruppe sind diejenigen, die sich in Bezug auf spirituelle Perfektion und moralische Tugenden weiterentwickeln und Fortschritte machen und deshalb Vorteile erhalten.“

Am Ende der Predigten brachte er die wichtigen Bedingungen für die Berechnung der Seele zum Ausdruck und sagte: „Bei der Berechnung der Seele sollte man streng sein und die kleinsten Dinge zählen. Man sollte der kleinsten Sünde gegenüber nicht gleichgültig sein, denn eine kleine Sünde ist vor dem großen Gott geschehen. Reflektiert sorgfältig und vernachlässigt nichts, nicht einmal ein einziges Wort. Meditation und Kontinuität sind in den täglichen Berechnungen und das ganze Jahr über notwendig. Wenn der Mensch sein unmenschliches und falsches Verhalten erkennt, sollte er um Vergebung bitten und dies in der Praxis auch umsetzen und diesen Fehler wieder gutmachen. Und wenn er unrechtmäßig die materiellen oder moralischen Rechte anderer misbraucht hat, sollte er das wieder gutmachen und um Vergebung bitten.”

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