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Kondoleszenz anlässlich des Ablebens des Grossgelehrten Imam Khomeini

Im Namen des Erhabenen,

Imam Sadegh (as): Wann immer ein rechtsgelehrter Gläubiger von der Welt geht nimmt der Islam einen Schaden, der nicht auszugleichen ist.

Die menschliche Geschichte bezeugt in unterschiedlichen Epochen die Anwesenheit von hervorragenden Persönlichkeiten und großen Denkern, die für die Menschen wie Botschafter für ein besseres Leben darstellten. Dabei haben die göttlichen Religionen einen großen Anteil in der Entstehung solcher Persönlichkeiten gehabt. Die großen Religionswissenschaftler sind in verschiedenen Bereichen der Geschichte in den jeweiligen Gesellschaften entstanden und haben die Menschen mit dem monotheistischen Ruf zur Konvergenz und zur Gerechtigkeit aufgerufen. Sie haben sich bemüht, den Menschen zur Freiheit und zur Befreiung von inneren und äußeren Gefangenschaften zu leiten.

Der große Denker, Koranwissenschaftler, Philosoph und Vorbild der Nachahmung der schiitischen Welt, Hazrat Ayatollah Imam Khomeini (ra) war zweifelsohne eine der Herausragensten dieser Persönlichkeiten. Er entstammt der derzeitigen Zeitepoche und rief den Menschen zur Rückkehr zu Gott und zum wahren menschlichen Wesen auf.
Er hat bei großen Gelehrten wir Haj Sheikh Abdolkarim Haeri, Seyyed Mohammad Hossein Burujerdi, Mirza Javad Maleki Tabrizi und Mohammad Shah Abadi gelernt. Er hat die verschiedensten Aspekte der Religion in einer wahrhaftig durchdrungen. Er hat auf Grundlage der Lehren des Qurans und der islamischen Hadithe sowie unter Berücksichtigung des wahren spirituellen Wesens des Islams, eine logische und moderate Lesart des Islams gezeichnet und gelehrt. Eine Lesart, die in Anlehnung an die angeborenen Menschenwürde, Freiheit, Unabhängigkeit und Gerechtigkeit steht und diese als untrennbar von der Religion und dem weltlichen Leben des Menschen sieht. Eine rationale und moderate Lesart, die die Gleichheit und das Zusammenleben bei unterschiedlicher Religion, Ethnie oder geographischer Verwurzelung darstellt und fernab jeglicher Radikalität oder Vernachlässigung oder Zwang und auf Grundlage gegenseitigen Respekts lehrt.

Zweifelsohne bildet eine solche Lesart des Islams nicht nur einen fruchtbaren Boden für konstruktiven Austausch und das Zueinanderfinden verschiedener Menschen und Völker auf Grundlage von Gerechtigkeit und Menschenwürde. Er verwirklicht auch, Seite an Seite mit den freien Oberhäuptern anderer monotheistischen Religionen wie den Judentum und dem Christentum, die Auflösung jeglicher religiösen, ethnischer oder geographischer Benachteiligung von Menschen weltweit.

Der Jahrestag des Ablebens des großen Vorbilds der Nachahmung, Hazrat Ayatollah Imam Ruhollah Mussawi Khomeini (ra) stellt eine passende Gelegenheit dar, um ungeachtet der unwahren antiislamischen Kampanien ein echtes Bild der großen Potentiale des Islam für die Schaffung einer sichereren, glücklicheren und gerechteren Welt zu erlangen.

Das Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt kondoliert zum Jahrestag des Ablebens dieses großen Vorbild der Nachahmung und erbitten beim erhabenen Gott für alle Menschen eine Welt voller Spiritualität, Frieden, Seelenruhe auf Grundlage von Rationalität, Gemäßigtheit und dem Fernbleiben vor Radikalität oder Vernachlässigung

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