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Mitteilung des Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt zum letzten Freitag des gesegneten Monat Ramadan (Quds-Tag)

Im Namen Gottes

Erneut erreicht der segenreiche Monat Ramadan sein Ende. Der Monat, der eine wertvolle Schule des Lebens gleicht, ist stets voller Reinheit, Frieden, Segen, Güte, Vernunft und Geduld. Diese Schule lehrt uns die Verantwortung uns selbst, Gott und der Menschheit gegenüber. Der Schüler dieser segenreichen Schule löst sich vom Egoismus und Selbstanbetung, steigt in die Sphäre der Gottesanbetung empor und steht über das eigene Ich. Er betrachtet das Glück und den Schmerz der gesamten Menschheit als die des eigenen. Wahrlich, welch ein Schmerz brennt mehr in der Brust, als der Schmerz der Unterdrückten? Sie, die das Unerdenkliche tagtäglich und in diverser Form ertragen müssen. Verwehrt bleiben ihnen die einfachsten Menschenrechte, beraubt durch manche Personen oder Staaten. Seelen, denen aus Mangel an medizinischer Versorgung das Leben verwehrt bleibt. Frauen und Kinder, die inmitten des Krieges das Licht des Tages erblicken und nachts ungewiss über einen möglichen Morgen in den Schlaf versinken. Kinder, die aus ihrer Heimat flüchten und in Camps mit mangelhaften Zustände um ihr Leben ringen. Welch ein Unterschied haben die Hautfarbe, Herkunft oder Religion dieser Menschen, dass sie in diesem Zustand leben müssen? Welch freier Mensch, verinnerlicht die Lehre der Propheten Adam, Noah, Moses, Jesus oder Mohammad und erträgt den Anblick dieser Trauer.

Der letzte Freitag des Monats Ramadan, der Quds Tag, wurde als Tag der Einheit der Gottesfürchtigen benannt. Juden, Christen und Muslime vereinen sich für eine bessere, friedlichere Zukunft, damit eine gerechte sichere Welt für alle Menschen aufgebaut werden kann. Wahrlich die Aufrechterhaltung dieses Tages, ist die Wertschätzung der Lehren aller Propheten, der Menschlichkeit und der Freiheit.

Das Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V. würdigt diesen Tag gemeinsam mit allen Monotheisten und Freiheitsliebenden, damit eine Zukunft frei von Unterdrückung und Bosheit und voller Frieden, Sicherheit und Spiritualität für die Menschheit entstehen kann. In der Hoffnung auf Gottessegen auf diesem Weg

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